Gemeinde Burg-Reuland geht in den Holzverkauf

Der Gemeinderat befasste sich am Donnerstagabend in zahlreichen Tagesordnungspunkten mit den Steuern des kommenden Jahres. Er genehmigte außerdem das Vorprojekt Grüfflingen-Kreuzberg und tauschte zum anstehenden Holzverkauf der Gemeinde aus.

Die Gemeinde Burg-Reuland versucht, ihr Holz an den Käufer zu bringen. Am Mittwoch (4. Dezember) bietet die Gemeinde 4.700 Festmeter zum Verkauf an. Im letzten Jahr hatte die Gemeinde Lose zurückgezogen, weil zu wenig geboten worden war.

Schöffin Erika Theis setzt ihre Erwartungen in diesem Jahr vor allem in das „leichte“ Durchforstungsholz. Sie räumte ein, dass der Holzpreis wegen des Borkenkäfers weiter gesunken sei.

Der Gemeinderat hat die Steuern für 2020 festgelegt. Die Ruinensteuer sowie die Einkommens- und Immobiliensteuern bleiben unverändert.

Werbesendungen in Plastikhüllen werden höher besteuert. Es entstehe mehr Müll durch den Plastik und der müsse entsorgt werden. Für jede Werbung, die in Plastik eingeschweißt ist, wurde die Steuer von 15 Eurocent auf 22,5 Eurocent angehoben.

Die Dorfkerne von Thommen und Grüfflingen werden miteinander verbunden und die Raserei soll unterbunden werden. Der Gemeinderat genehmigte das Vorprojekt in Höhe von 1,3 Millionen Euro. Mehr als 620.000 Euro übernimmt die Wallonische Region.

Von dem Geld wird die Straße vom Kreisverkehr in Grüfflingen bis zum Friedhof in Thommen erneuert. Es werden ebenfalls Parkzonen und Gehwege angelegt. Im Bereich der Gemeindeschule Kreuzberg sollen Verkehrsberuhiger die Sicherheit verbessern.

An dem Straßenabschnitt werden 44 Wohneinheiten gebaut und dadurch werde mehr Verkehr entstehen. Dem wolle man durch verkehrsberuhigende Maßnahmen entgegensteuern, erklärte der Schöffe für Ländliche Entwicklung, Serge Dollendorf.

Die Gemeinde möchte zwei Parzellen in Oudler an junge Familien verkaufen. Der Wohnraum soll bezahlbar sein. Die Familien müssen aber innerhalb von zwei Jahren nach dem Kauf einen Bauplan einreichen. Sie müssen ihr Haus außerdem selbst bewohnen und dürfen es nicht weiterverkaufen. Bürgermeisterin Marion Dhur erklärte, dass die Baugrundstücke keine Spekulationsobjekte seien.

Chantal Scheuren

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