Wallerode sucht Weg zum Ravel

Der Ravelzubringer in der Nähe der Walleroder Brücke sorgt in den Gemeinden Amel und St. Vith für Diskussionen. Die Dorfgruppe "Zesame für Walert" hält es für gefährlich, dass die Regionalstraße überquert werden muss, um auf den Ravel zu gelangen.

Wie soll Wallerode an den Ravel-Radwanderweg angeschlossen werden? (Bild: Chantal Scheuren/BRF)

Auf der N676 zwischen Amel und St. Vith herrscht viel Verkehr - zu gefährlich für Radfahrer, finden die Einwohner von Wallerode (Bild: Chantal Scheuren/BRF)

Der Ravelweg führt unter die Walleroder Brücke hindurch. Um auf den Radweg zu gelangen, müssen die Nutzer von Wallerode aus die Regionalstraße überqueren. Die Dorfgruppe „Zesame für Walert“ hält das Überqueren der vielbefahrenen Regionalstraße für gefährlich.

Wallerode gehört zur Gemeinde St. Vith, der Zubringer zum Ravel ist aber auf dem Gebiet der Gemeinde Amel. Die Arbeiten, die vor einigen Tagen in der Nähe der Walleroder Brücke gemacht wurden, sorgen daher in beiden Gemeinden für Diskussionen.

Am Samstag hat eine Ortsbesichtigung stattgefunden. Vertreter der beiden Gemeinden waren dabei, sowie Bürger aus Wallerode.

„Dabei ist festgehalten worden, dass nochmal untersucht werden soll, ob es nicht möglich ist, den neugeschaffenen Radwanderweg um einige Meter bis zur Walleroder Brücke zu verlängern, um von hier aus sofort eine Anbindung an den Ravel zu machen“, erklärt der Ameler Bürgermeister Erik Wiesemes. „Das geht aber nur über Privatland, und da müssen Verhandlungen laufen.“

Oliver Gangolf von der Dorfgruppe erklärte, dass das Treffen positiv gewesen sei und dass man sich auf die Zusammenarbeit mit den beiden Gemeinden freue.

cs/km

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