Brandserie in der Eifel: Jugendlicher in Aachen vor Gericht

Ein Jugendlicher, der unter anderem seine eigene Schule in der Eifel angezündet haben soll, steht in Aachen vor Gericht.

Er muss sich wegen Brandstiftung in sieben Fällen vor der Jugendstrafkammer des Landgerichts verantworten, in einem Fall in Tateinheit mit versuchtem Mord. Der Jugendliche hatte nach früheren Angaben unter anderem drei Brandstiftungen an seiner eigenen Schule zugegeben.

Er besuchte demnach ein Gymnasium in Schleiden im Kreis Euskirchen, in dem es Ende letzten Jahres einen Großbrand gegeben hatte. Ein Teil des Gymnasiums wurde zerstört, es entstand ein Millionenschaden.

Nach früheren Angaben handelte es sich bei dem Jungen um einen damals 15-Jährigen, der sieben Brandstiftungen gestanden hatte. Zeugen gaben den entscheidenden Hinweis auf den Jugendlichen, nachdem ein Carport in Flammen aufgegangen war. Trotz seines Alters kam der Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Es bestand die Befürchtung, dass er ansonsten wieder einen Brand legen könnte

wdr/rkr

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