Gemeinderat Lontzen: Nicht-Investieren in Schule Herbesthal sorgt für Diskussionen

Großes Thema im Gemeinderat von Lontzen war am Montagabend die zweite Abänderung des Gemeindehaushaltes 2019. Vor allem ein Punkt sorgte dabei für Diskussionen: dass die Gemeinde vorerst nicht in das Projekt Alte Schule Herbesthal investieren möchte.

Das Projekt würde einen Umbau des Gebäudes für 900.000 Euro vorsehen, jedoch nicht das Problem des Platzmangels der Schule lösen, sagte Bürgermeister Patrick Thevissen. In Augen der Opposition ist das ein Fehler. Wie Sandra Houben-Meessen (Union) erklärte, ist man sich zwar bewusst, dass die Renovierung das gesamte Problem nicht lösen werde, würde es jedoch trotzdem begrüßen.

Man spreche derzeit über andere Möglichkeiten, erklärte Bürgermeister Thevissen. Dazu gehöre auch, über Landankäufe zu sprechen. Er wolle lieber ein neues, richtiges Gesamtprojekt planen, das eine Großinvestition zur Folge hätte.

Gesamtprojekte, das war sowieso das Stichwort des Abends. Auch wenn es um den Unterhalt der Lontzener Straßen geht. Hier machte der Bürgermeister noch einmal klar, dass man Dinge anders anpacken und mit der Flickschusterei aufhören möchte. Das Problem schlechter Straßen solle organisiert angepackt werden. Laut Opposition sieht die Mehrheit dafür allerdings zu wenig Geld vor.

Vier Ehren-Titel

Den ehemaligen Schöffen der Gemeinde Lontzen Otto Audenaerd, Klaus Cormann und Oswald Heuschen wird der Titel Ehren-Schöffe verliehen. Das hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Die drei Ehemaligen erfüllen alle Kriterien und waren alle mehr als zehn Jahre lang im Schöffenamt. Außerdem wird Marc Crutzen der Titel Ehren-Gemeinderatsmitglied verliehen.

Lena Orban

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