Kulturerbe im Fokus: Anträge werden ab Januar vereinfacht

Ostbelgien hat kulturell und landschaftlich viel zu bieten: Etwa 200 geschützte Objekte gibt es in der deutschsprachigen Gemeinschaft. Dazu gehören nicht nur Denkmäler, sondern auch Gebäude und Landschaften.

Bild: Kabinett Ministerin Isabelle Weykmans

Tage des offenen Denkmals

Ab Januar 2020 werden Anträge, die das Kulturerbe in Ostbelgien betreffen, komplett von der Deutschsprachigen Gemeinschaft bearbeitet. Grund dafür ist die Übertragung der Zuständigkeiten für die Raumordnung, die bislang noch von der Wallonie gehandhabt wird.

Schon am vergangenen Wochenende stand das Kulturerbe bei den Tagen des offenen Denkmals im Fokus. In der ganzen Wallonie waren geschützte Objekte für die Öffentlichkeit zugänglich.

Allein ein Ostbelgien nutzten etwa 1.800 Besucher das Angebot, schätzt Kulturministerin Isabelle Weykmans: „Wir sind am Freitag am Raerener Bahnhof gestartet mit Open-Air-Kino. Das hat sehr gut funktioniert – wir konnten da 250 bis 300 Personen zählen, das Wetter hat auch mitgespielt und wir haben festgestellt, dass die die teilnehmenden Museen sehr guten Zulauf hatten und ein gutes Angebot gerade für junge Leute hatten. Wir sind somit sehr zufrieden.“

rasch/sr

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