Gemeinderat Lontzen: Kein neuer Zufahrtsweg für die Molkerei Walhorn

Montagabend ist im Lontzener Gemeinderat über den Antrag der Molkerei Walhorn zur Anbringung eines Zufahrtsweges abgestimmt worden. Diskutiert wurde außerdem über die Aufgaben des neuen Schätzungsberaters und die Schenkung des ehemaligen Steinbruchs Rabotrath an die Gemeinde.

Der Antrag der Molkerei Walhorn zur Errichtung eines Zufahrtsweges wurde vom Gemeinderat Lontzen abgelehnt. Der Kommunale Beratende Ausschuss für Raumordnung und Mobilität legte ein negatives Gutachten vor. Die geplante Zufahrtsstraße der Molkerei würde die Wege nicht ausreichend entlasten.

Der ehemalige Steinbruch Rabotrath geht nach Verhandlungen mit dem Eigentümer Chaux et Dolomies als Schenkung an die Gemeinde. Das renaturierte Gebiet soll die Landschaft aufwerten.

Der Gemeinderat Lontzen hat dem Verkehrs- und Verschönerungsverein einen Zuschuss von 5.000 Euro gewährt. Insgesamt erhält der Verkehrsverein in diesem Jahr knapp 11.000 Euro von der Gemeinde. Der Verein werde weiterhin den Dorfkern verschönern und die Wanderwege unterhalten, so Roger Franssen.

Ein Schätzungsberater wird den Zustand von Immobilien in der Gemeinde Lontzen analysieren. Der Beamte der Provinz erhält Einsicht in die Daten der Gemeinde und überprüft, ob die Immobilien dem Katasterwert entsprechen. Roger Franssen bemerkte, dass das in einigen Fällen zur Erhöhung der Immobiliensteuer führen könne.

Chantal Scheuren

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