Gemeinderat Bütgenbach befasst sich in drei Punkten mit Trinkwasser

Der Gemeinderat von Bütgenbach hat dem Trinkwasser am Dienstagabend drei Tagesordnungspunkte gewidmet. Die Sanierung der Pumpstation Schlangenvenn, der Transport von Trinkwasser und die gegenseitige Notversorgung zwischen dem Wasserwerk des Versorgungsverbandes Perlenbach und Bütgenbach wurden eifrig im Rat diskutiert. Die Erneuerung der Lindenallee in Bütgenbach liegt erstmal auf Eis.

Trinkwasser

Illustrationsbild: Pixabay

Der Bohrbrunnen im Weywertzer „Schlangenvenn“ soll besser genutzt werden. Statt bisher drei möchte die Gemeinde Bütgenbach fünf Kubikmeter Wasser fördern. Die Fördermenge soll außerdem graduell gesteigert werden können und nicht wie bisher über einen Schieber.

Schöffe Charles Servaty erklärte, dass das Gebäude über der Bohrung große Risse aufweise. An einer Seite sei das Gebäude abgesackt und müsse nun instand gesetzt werden.

Im letzten Jahr haben die Wassertransporte in die Gemeinde Bütgenbach mehr als 30.000 Euro gekostet. Für Oppositionsmitglied Elmar Heindrichs wären die Wassertransporte vermeidbar gewesen, wenn man genug Wasserreserven angelegt hätte. Das ließ Charles Servaty nicht auf sich sitzen. Fast 20 Jahre lang sei dafür gesorgt worden, dass keine Wasserknappheit bestand. Die Wassertransporte im letzten Jahr seien eine Folge der ungewöhnlich langen Trockenperiode gewesen, keinesfalls jedoch eine Folge von Versäumnissen, so Charles Servaty.

Um kostspielige Wassertransporte in Zukunft zu vermeiden, ist bei Bedarf eine gegenseitige Notversorgung zwischen dem Wasserwerk des Versorgungsverbandes Perlenbach und der Gemeinde Bütgenbach geplant. Die Ortschaften Leykaul und Küchelscheid sollen ihr Trinkwasser aus der Aufbereitungsanlage in Elsenborn beziehen.

Lindenallee

Die Erneuerung der Lindenallee in Bütgenbach wird umfangreicher als ursprünglich vorgesehen. Die Bäume an der Lindenallee sollen gefällt und einseitig neu gepflanzt werden. Ein Gehweg soll durch einen Grünstreifen von der Fahrbahn abgetrennt werden.

Zurzeit liegt das Projekt allerdings auf Eis, da vor der Straße erst noch die Kanalisation erneuert werden muss.

„Karmel“

Der „Karmel“ auf der Domäne schließt im November seine Pforten. Die verbliebenen Nonnen ziehen zum Haus der Franziskanerinnen nach Eupen. Bürgermeister Daniel Franzen wies darauf hin, dass die Gemeinde einem Ankauf des Klosters nicht abgeneigt sei. Man brauche jedoch Partner, um die künftige Nutzung sicher zu stellen.

Chantal Scheuren

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