Projekt soll Missbrauchsvorwürfe in katholischem Internat in Gerolstein aufarbeiten

Die Missbrauchsvorwürfe von früheren Schülern eines mittlerweile geschlossenen katholischen Internats in Gerolstein in der deutschen Eifel sollen in einem eigenen Projekt aufgearbeitet werden.

Der Auftakt ist für den Herbst geplant, laufen soll das Vorhaben bis zum Sommer 2021, wie das Bistum Trier mitteilt.

Die mutmaßlichen Vorfälle im Albertinum liegen vermutlich Jahrzehnte zurück. Wieviele Schüler betroffen gewesen sein könnten, ist unklar. Es steht der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs gegen einen früheren Präfekten an Internatsbewohner im Raum, zudem hatte das Bistum Hinweise auf körperliche Misshandlungen erhalten. Beschuldigt werden ein 2007 gestorbener ehemaliger Direktor und Priester sowie ein früherer Präfekt.

dpa/rkr

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