Nach Angaben der Staatlichen Ernährungs-Aufsicht sind 11 Höfe betroffen. Offenbar gibt es auch zwei Verdachtsfälle im Raum Eupen. Bei mehreren Tieren einer Schafsherde wurden anscheinend Symptome festgestellt, die auf die 'Blauzungen-Seuche' schließen lassen. Eine Bestätigung für die Meldung gibt es nicht. Die Behörden hatten schon am Freitag eine etwa 20 Kilometer große Schutzzone an der belgisch-niederländischen Grenze eingerichtet. Das Sperr-Gebiet wurde am Samstag nach Ausbruch der Krankheit in Belgien auf 100 Kilometer erweitert. In vielen Teilen der Provinzen Lüttich und Limburg müssen Rinder und Schafe vorsorglich im Stall bleiben. Die nur für Schafe tödliche Krankheit war vergangene Woche in einem Agrar-Unternehmen im niederländischen Kerkrade aufgetreten. Die Tierseuche wird durch Mücken übertragen. Für Menschen ist sie ungefährlich.
Blauzungenseuche jetzt auch in Provinzen Lüttich und Limburg festgestellt
Die für Schafe gefährliche 'Blauzungen-Krankheit' hat jetzt auch auf Zucht-Betriebe in den Provinzen Lüttich und Limburg übergegriffen.