Mehr als nur Sonnenschein und gut aussehen: Bademeister können im Notfall Leben retten

Egal ob Schwimmbad oder Badesee - bei den aktuellen Temperaturen von über 30 Grad suchen viele Erfrischung im kühlen Nass. Doch gerade das Schwimmen im See birgt unerwartete Gefahren. Deswegen setzt der Strand in Worriken seit Jahren auf die Aufsicht durch Rettungsschwimmer.

Wir kennen es alle, das Klischee des Bademeisters aus der Kultserie Baywatch: Gut aussehen und am Strand abhängen. Auch Philip Gladieux kennt dieses Vorurteil. Er ist seit 25 Jahren Rettungsschimmer. Immer fokussiert sein. Das gilt vor allen Dingen, wenn viel los ist. Bis zu 1.500 Badegäste besuchen den Strand an heißen Tagen.

Philip Gladieux ist, wie viele Bademeister in Worriken, eigentlich Übungsleiter im Sportzentrum. Einige sind auch Studenten und helfen in den Ferien aus. Doch Erste-Hilfe-Kenntnisse sind unverzichtbar. Meistens sind es eher kleinere Unfälle wie Wespenstiche, um die sich die Bademeister hier Tag für Tag kümmern.

Schlimmeres kann verhindert werden, indem man sich an die Regeln hält: Kinder, die Schwimmhilfe benötigen, sollten im Kinderbereich bleiben. Und auch geübte Schwimmer sollten sich an die Markierung halten, denn außerhalb der beaufsichtigten Zone ist es schon oft zu tragischen Unfällen gekommen. Doch auch am sogenannten „Venntastic Beach“ überschätzen sich manche Badegäste – oder toben zu ausgelassen.

Der Beruf des Bademeisters hat nicht nur seine Sonnenseiten. Während heiße Tage für die meisten Leute Badespaß bedeutet, bringt der Sommer für Rettungsschimmer vor allem eins mit: viel Arbeit.

Raffaela Schaus

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150