Im Ourgrund steppt der Bär: Kulturhalle Ourgrundia wird 40

Die Ourgrundia Kulturhalle ist aus dem kulturellen Leben des Ourgrunds nicht wegzudenken. Wer etwas zu feiern hat, der kann das in Mackenbach tun. Vor 40 Jahren wurde die Halle gebaut und dieses Jubiläum wird am 4. Mai und am 28. September gefeiert.

Bild: Chantal Scheuren

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Im Ourgrund wird gestrichen und gehämmert. Ein großes Fest steht an und die Ourgrundia Kulturhalle wird auf Vordermann gebracht. 1979 wurde die VoG Ourgrundia von Menschen aus der Pfarre Mackenbach gegründet.

Bis heute erhält das Kulturhaus Unterstützung aus den Dörfern Alfersteg, Atzerath, Heuem, Rödgen, Schlierbach und Setz. Herbert Theodor ist der Präsident. Er erinnert sich, wie Pastor Koob den Bau vor 40 Jahren nach vorn gebracht hat. „Der letzte Saal hat in den 70er Jahren zugemacht. Es gab keinen Platz mehr, um ein Fest oder um Kirmes zu feiern. Dann wurde die Kirmes sieben Jahre in einem Festzelt gefeiert und einmal im Jahr bei der Kirmes war hier etwas los. Die Leute haben sich dann zusammengesetzt und darüber nachgedacht, etwas zu bauen. Der Pastor Koob war die treibende Kraft.“

Bild: Chantal Scheuren

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Mackenbach liegt am Rand der Ortschaft Atzerath. Wer nun denkt, dass ist in dem Weiler nichts los ist, ist auf dem Holzweg. Neben der Kirche und dem Friedhof, hat Mackenbach seine Ourgrundia-Halle. Jedes Jahr finden hier rund 50 Veranstaltungen statt und der Karneval wird großgeschrieben.

„Anfang des Jahres starten wir mit der Herren- und Damensitzung. Dann kommt ein ‚heuKlaaf und Dans‘ und die Kirmes. Die Junggesellen feiern die Wilde Hilde. Dann spielen wir Theater“, erzählt Ingrid Donis von der Ourgrundia VoG.

Das Festtagskomitee hat für das Jubiläumsfest am 4. Mai ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Die ehrenamtlichen Helfer müssen an dem Abend nicht mit anpacken. Sie dürfen sich zurücklehnen und feiern.

Bild: Chantal Scheuren

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„Die kleinen Kinder tanzen und die Ourgrunder Tanzbärchen tanzen auch. Der Theaterverein macht einen kleinen Sketch, der Musikverein spielt Musik und die Häppchen Singers singen“, freut sich Donis.

Herbert Theodor ist gerne Präsident, und das schon seit 14 Jahren. Er trägt die Verantwortung für jedes Fest und sorgt dafür, dass der Vorstand zusammenhält. In ein bis zwei Jahren möchte er sein Amt einem Jüngeren übergeben. „Dieses Jahr mache ich es noch gerne wegen dem Jubiläum. Danach vielleicht noch ein Jahr und dann ist aber definitiv Schluss“, so Theodor.

Einen Nachfolger hat die VoG noch nicht im Auge. Herbert Theodor ist aber optimistisch, dass die Ourgrundia-Halle einen neuen Präsidenten oder eine Präsidentin finden wird.

Chantal Scheuren

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