„100 Jahre jung“: Der Öcher Bend öffnet am Samstag seine Tore

Sonniges Wetter und Osterfeiertage. Passend dazu öffnet der Öcher Bend - das traditionsreichste Volksfest der Euregio - Samstag um 14 Uhr seine Pforten.

Bild: Marc-Lukas Seidlitz/BRF

Archivbild: Marc-Lukas Seidlitz/BRF

Direkt am Eingang befindet sich das Herzstück einer jeden Kirmes: Das Riesenrad „Juwel“ beeindruckt mit seinen 45 Metern Höhe. Es ist eines der bekannteren Attraktionen auf dem Jahrmarkt. Doch auch einige neue Attraktionen gibt es hier.

„Der Propeller ist jetzt zum ersten mal hier auf der Kirmes. Lange war ich mit dem Herr Ordelmann schon im Gespräch, dass der mal zu uns rüberkommt. Ansonsten ist der nur auf ganz großen Volksfesten“, freut sich der Manager des Öcher Bend, Markus Schöning.

Den 40 Meter hohen Propeller kann man vergleichen mit dem G-Force Booster auf der Eupener Kirmes. Doch ist der Propeller laut Albert Ordelmann, dem Betreiber des Propellers noch ein Stück spezieller. „Das macht drei Umdrehungen. Das Fahrgerät dreht sich komplett, aber auch das Gondelkreuz und die Gondel selbst drehen sich. Alle, die damit fahren, kommen zurück mit der Familie und fahren nochmals.“

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Der Propeller hat drei Gondeln mit jeweils vier Sitzen. Er erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 90 km/h und man wird mit 2,2 G in den Sitz gedrückt, wie uns der Beitzer erklärt.

Wer einen schwächeren Magen hat, kann sich auf die Time-Machine setzen. Es ist auch ein neues Fahrgeschäft und feiert seine Premiere hier auf dem Aachener Bend.

Tania Luxem ist die Betreiberin der Time Machine und erklärt uns, was das Fahrgeschäft kann. „Wir haben eine Sitzplatzkapazität von 28 Personen. Im Hochbetrieb schaffen wir 42 Umdrehungen in der Minute. Nachmittags fürs Familienpublikum schalten wir dann runter auf 30 Umdrehungen pro Minute. Also es kann damit auch variiert werden fürs Familienpublikum und abends für die Jugendlichen dann ein bisschen schneller.“

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Für Hunger und Durst ist auf dem Bend mit unzähligen Essbuden auch gesorgt. Sogar ein fahrbares Hochhaus gibt es. Es ist 30 Meter hoch, hat neun Etagen und eine Bar auf 26 Metern Höhe in der siebten Etage. Von dort aus kann man den Park bei einem Drink überblicken.

Karl Häsler gehört das Hochhaus, das 2012 schon mal da war und präsentiert stolz die Neuerungen, wie dem Segway-Parkour um den Tower: „Sie fahren da außen über den Köpfen vom Publikum – ohne Geländer, ohne alles. Nur in dem Segway sind Sie angeschnallt.“

Ein weiteres Highlight sind die ausschwenkbaren Sitze auf der Towerspitze: „Diesen Sitz gibt es nur zwei mal weltweit. Einmal in Las Vegas und jetzt hier in Aachen“, erklärt Häsler.

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Neben vielen Neuheiten gibt es auch altbekannte Attraktionen wie dem Autoscooter, Around the World, Achterbahn und viele weitere. Es ist für Jung und Alt alles dabei.

Der Öcher Bend ist ein familienfreundlicher Jahrmarkt, wie die Veranstalter betonen. „Wir haben über Ostern Ostereiersuche. Wir haben am ersten Mai Gaukler und Kinderschminker auf dem Kirmesplatz. Also, wer jetzt noch nicht da war und wer den Bend noch nicht kennt, lernt ihn in seiner vollen Pracht in diesem Jahr kennen“, so Peter Loosen, Vorsitzender des Schaustellerverbandes. „Und ich bin der festen Überzeugung, dass jeder begeistert weg geht und sagt ‚der Bend ist nicht 100 Jahre alt, sondern 100 Jahre jung‘.“

Weitere Infos auf bendplatz.eurogress-aachen.de.

Marc-Lukas Seidlitz/rasch

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