Durch Airbnb geht in Trier Wohnraum verloren

In Trier geht viel Wohnraum durch das Vermieten von privaten Ferienwohnungen verloren. Das rheinland-pfälzische Kabinett befasst sich am Dienstag mit dem privaten Vermieten von Wohnungen über Online-Portale wie Airbnb.

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Illustrationsbild: John MacDougall/AFP

In Trier gibt es etwa 200 Vermieter privater Ferienzimmer und Ferienwohnungen. Das Problem sei, dass zum Teil Wohnungen dauerhaft für Portale wie Airbnb zur Verfügung gestellt würden und deshalb dem regulären Wohnungsmarkt verloren gehen, sagte die Trierer Baudzernentin Elvira Grabes. Dadurch könnten keine normalen Mieter in diese Wohnungen einziehen.

Ein weiteres Problem könne entstehen, wenn die Mieter in einem Haus mit Airbnb-Angeboten ständig wechselten. Für die ständigen Mieter oder Besitzer einer Eigentumswohnung könne das negative Folgen haben. Beispielsweise wüssten die Dauermieter nicht mehr, wer im Haus wohnt.

swr/rs

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