Dorfhaus Lontzen: Skulpturrestaurierung muss warten

Wie am Montagabend beim Gemeinderat von Lontzen mitgeteilt wurde, muss die Skulptur vor dem Dorfhaus von Lontzen noch auf ihre Restaurierung warten. Ein Hauch von Gemeinschaftswahlkampf herrschte bei der Abstimmung zur Genehmigung des integrierten Klimaplans für die Deutschsprachige Gemeinschaft.

Rathaus von Lontzen

Bild: Julien Claessen/BRF

Die neun Gemeinden der Deutschsprachige Gemeinschaft sollen einen Beitrag dazu leisten, CO2-Emissionen bis 2030 um 40 Prozent zu reduzieren. Dieses Ziel wurde einstimmig vom Lontzener Gemeinderat angenommen, nicht aber die Bewertung des integrierten Energie- und Klimaplans für die DG.

Laut Ecolo-Schöffe Yannick Heuschen, ist der Text „schwammig formuliert“ und „nicht konkret“. Damit nicht genug: Für Heuschen ist er so wörtlich „etwas liberal“.

Die Koalitionskollegen kommentierten die Bemerkung nicht. Wohl aber Union-Rats- und Oppositionsmitglied Roger Franssen. Der Plan sei vielleicht wenig konkret, dafür aber ambitioniert.

Skulpturrestaurierung

Die Restaurierung einer 2012 zerstörten Skulptur vor dem Dorfhaus von Lontzen muss warten. Wie am Montagabend im Gemeinderat mitgeteilt wurde, muss der Täter der Gemeinde Lontzen laut Gerichtsurteil 8.000 Euro zahlen.

Die Geldstrafe wird aber auf Raten beglichen. „Wir sammeln das Geld und können es deshalb noch nicht ausgeben“, so Lontzens Bürgermeister Patrick Thevissen wörtlich.

Baggersee und Haus Harna

Thema im Gemeinderat war auch ein altes Problem. Dabei ging es um einen Baggersee auf einem Privatgelände. Dieser wird immer wieder von Unbefugten zum Schwimmen genutzt. Dabei schrecken die „Freizeitschwimmer“ nicht davor zurück, die Umzäunung zu beschädigen. Laut Bürgermeister Thevissen gehen diese Personen ein hohes Risiko ein. Die Polizei habe bereits ein Auge drauf.

Das Haus Harna erhält für 2019 einen Zuschuss von 6.000 Euro von der Gemeinde – die gleiche Summe wie schon 2018.

Neuer Server teurer als gedacht

Der Gemeiderat musste am Montag Mehrkosten in Höhe von 5.245 Euro für den bereits getätigten Ankauf eines Servers für das Gemeindehaus und das ÖSHZ genehmigen. Durch Interventionen von Proximus, Civadis und das ÖSHZ sei ein Mehraufwand für die beauftragte Firma entstanden.

Schöffe José Grommes sagte dazu, ihm sei nicht genau klar, wie diese Mehrausgaben zu begründen seien. Das liege wohl auch daran, dass die Gemeindeverwaltung Lontzen nicht über einen eigenen Informatiker verfügt.

Manuel Zimmermann

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