Stadt Eupen sagt Einwegplastik den Kampf an

Plastik und insbesondere Einwegplastik sollen künftig in Eupen stark verringert bzw. vermieden werden. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Eupener Stadtrat am Montagabend. Neben verwaltungstechnischen Punkten und Verkehrsverordnungen ging es auch um den integrierten Energie- und Klimaplan für die Deutschsprachige Gemeinschaft.

Plastikbecher

Illustrationsbild: Pixabay

Die Tatsache von einem Plan zu reden, ist nach Ansicht der CSP irreführend, vielmehr handele es sich um eine Bestandsaufnahme mit angehängtem Maßnahmenkatalog. Der Plan selbst müsse ja noch erarbeitet werden. Die Partei kritisierte auch, dass das Dokument sich auf den öffentlichen Sektor begrenze und nicht Industrie, Gewerbe und Privathaushalte integriere. Dennoch sei dies ein guter Anfang.

Bei den mündlichen Fragen ging es unter anderem um den Stand der Dinge in Sachen Capitol. Alexander Pons von der CSP wollte in Vertretung des verhinderten Thomas Lennertz wissen, wie es sich mit einer Vertragsklausel verhalte, die den Vereinen günstige Mietpreise garantieren könne. Schöffe Philippe Hunger verwies auf Ortsbesichtigungen, Unterredungen, sowie die schriftliche Bestätigung der Kaufabsicht zum Preis von 250.000 Euro. Man nehme sich also die nötige Zeit, um den Verkauf sehr genau und akribisch vorzubereiten.

Raphaël Post von der PFF erkundigte sich nach einer Bilanz der Polizei im Zusammenhang mit der Kameraüberwachung in der Stadt. Bürgermeisterin Claudia Niessen bezog sich auf Angaben von Zonenchef Daniel Keutgen und erklärte, die Kameraüberwachung habe die Polizeiarbeit schon mehrfach erleichtert. Auch hätten die Bilder Ermittlungsansätze bei Straftaten geliefert.

Chantal Delhez

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