Burg Raeren: Torbogen muss neu aufgebaut werden

Nach dem Tornadao in Roetgen haben sich am Donnerstag auch Mitarbeiter des Raerener Bauhofs an den Aufräumarbeiten in der Nachbargemeinde beteiligt. Ein weiteres Thema der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend war unter anderem auch die Burg Raeren.

Torbogen der Burg Raeren

Archivbild: Michaela Brück/BRF

Mitarbeiter des Raerener Bauhofs haben am Donnerstag an Aufräumarbeiten in Roetgen teilgenommen. Die Raerener Gemeindeverwaltung hatte ihre Hilfe angeboten, die dann vom Bürgermeister der deutschen Eifelgemeinde in Anspruch genommen worden ist.

Die Mitarbeiter des Bauhofs hätten bis zum Abend an den Aufräumarbeiten in Roetgen teilgenommen, sagte Raerens Bürgermeister Erwin Güsting am Donnerstag im Gemeinderat. Dieser bedankte sich einstimmig bei den Bauhofangestellten.

Burg Raeren

An der Burg Raeren hat sich der Torbogen versetzt. Dadurch ist die Stabilität nicht mehr gewährleistet. Es wurden bereits Notsicherungsmaßnahmen ergriffen. Zur Lösung des Problems hält die Gemeinde den Ab- und Wiederaufbau für sinnvoll.

Die Kosten zur Verwirklichung dieses Projektes werden auf 150.000 Euro geschätzt. Ein Teil der Kosten wird durch die Deutschsprachige Gemeinschaft bezuschusst.

Ludwig Gielen und Agnes Cool-Kraft geehrt

Ludwig Gielen hat vom Raerener Gemeinderat den Titel des „Ehrenschöffen“ erhalten. Als Ratsmitglied debütierte der 1989. In der Legislaturperiode 2012-2018 übernahm er ein Schöffenamt.

Agnes Cool-Kraft, Ludwig Gielen und Bürgermeister Erwin Güsting (Bild: Manuel Zimmermann/BRF)

Agnes Cool-Kraft, Ludwig Gielen und Bürgermeister Erwin Güsting (Bild: Manuel Zimmermann/BRF)

Agnes Cool-Kraft wurde der Titel „Ehrengemeinderatsmitglied der Gemeinde Raeren“ verliehen. Sie war Ratsmitglied von 2001 bis 2018.

Telefonhilfe und Fußweg

Die Gemeinde Raeren beteiligt sich mit 0,05 Euro pro Einwohner an den Kosten der Telefonhilfe, was bei einer Einwohnerzahl von 10.749 insgesamt 537,45 Euro ausmacht.

Der Antrag der CSL-Fraktion zur Erhaltung des Fußwegs zwischen der Haupt- und Burgstraße vor den Häusern 25, 27 und 29 wurde von der Mehrheit abgelehnt. Bürgermeister Güsting erklärte, der Fußweg stelle ein Gefahr für Kinder dar. Zudem könne man gut auf ihn verzichten. Das sehe auch der Elternrat der anliegenden Gemeindeschule so.

Die CSL befürchtet, dass man einen Präzedenzfall für die weitere Schließung von Gassen geschaffen hat.

mz/mg

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