Städteregion Aachen: Rassismus im Alltag hat zugenommen

Rassismus im Alltag hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Das ist bei einer Untersuchung der Städteregion Aachen herausgekommen.

Die Ergebnisse stellt die Verwaltung der Öffentlichkeit im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus vor, die jetzt begonnen haben. Ob im Bus, im Supermarkt, in der Schule oder am Arbeitsplatz: Insbesondere Menschen mit dunkler Hautfarbe und Frauen mit Kopftüchern bekommen oft abwertende oder rassistische Sätze zu hören. Das hat Andreas Goffin, Politikwissenschaftler und Mitarbeiter der Städteregion Aachen, herausgefunden.

Für seine Untersuchung hat er 110 Menschen mit Migrationshintergrund, aber auch Politiker, Ehrenamtliche und Schulsozialarbeiter befragt. In vereinzelten Fällen berichteten die Betroffenen sogar von rassistischen Äußerungen durch Behördenmitarbeiter. Der Politikwissenschaftler empfiehlt nun Fortbildungen etwa für Mitarbeiter und Lehrer.

Goffin hat auch herausgefunden, dass die rechtsextreme Szene im Raum Aachen vor allem in sozialen Netzwerken und im Internet aktiv ist.

wdr/rs

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