RSI-Schüler setzen sich für das Klima ein

Was bleibt von der Weltklimakonferenz Anfang Dezember in Kattowitz? Für viele ist es vor allem das Bild der jungen Greta Thunberg aus Schweden. Sie hatte mit ihren Appell an Politik und Wissenschaft aufgerüttelt. Doch nicht nur sie hat die Stimme der jungen Menschen repräsentiert.

Robert-Schuman-Institut

Bild: Julia Slot/BRF

Kian Brauers, Nic Heuschen und Samuel Klinkenberg sind Schüler am Robert-Schuman-Institut (RSI) in Eupen. Das Thema Klimawandel und Umweltschutz spielt auch in der Schule eine wichtige Rolle. Nicht nur in einem bestimmten Fach, sondern fächerübergreifend. So sehen die Schüler das Thema aus verschiedenen Perspektiven, wie aus der wirtschaftlichen, der wissenschaftlichen oder auch der sozialen Sicht.

Unter anderem hat das RSI die drei Schüler stellvertretend zum Weltklimagipfel ins polnische Kattowitz geschickt. Für sie war es eine interessante Erfahrung. Obwohl die Beratungen der Politiker und Experten nur träge vorankamen und im Endeffekt zu einem mäßigen Ergebnis führten, sprachen die Schüler dennoch mit positiven Eindrücken von der COP24 und rund um das Thema Klimaschutz.

Mittlerweile ist es mehr als nur eine Bewegung der herkömmlichen Umwelt-Community. Tausende Schüler begeben sich auf die Straßen und demonstrieren für eine umweltbewusste Welt. Auch am RSI geht die Beteiligung der Schüler mittlerweile über den schulischen Rahmen hinaus, sagt Nic Heuschen.

Schülerdemos, Klimagipfel, die Behandlung des Themas im Unterricht – bringt das alles etwas? Kian Brauers ist zuversichtlich. Für Kian, Nic und Samuel ist das Thema Klimaschutz jedenfalls auch zwei Monate nach dem Gipfel in Kattowitz nicht abgeschlossen.

Armin Ahmetovic

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