Macht eine gemeinsame Sportinfrastruktur in Nord-Ostbelgien Sinn?

Die Sportstätten im Norden der DG sind in die Jahre gekommen. In Eupen laufen die Planungen für eine Neugestaltung des Sportzentrums am Stockbergerweg. In Kelmis soll die alte Sporthalle grundlegend modernisiert werden und auch in die Eynattener Sporthalle wird in naher Zukunft kräftig investiert werden müssen.

KTSV Eupen vs. HB Sint-Truiden (20.10.18)

Handballspiel im Eupener Sportzentrum (Bild: Christoph Heeren/BRF)

Da kommt die Frage auf, ob es nicht Sinn macht, die Kräfte zu bündeln und in eine große Multifunktionsarena für die vier Nord-Gemeinden zu investieren, die auch den Sportvereinen der Region neue Perspektiven bieten könnte.

„Generell ist das Thema ‚Kräfte bündeln‘ sicherlich interessant“, sagt Alexander Fickers, der Präsident des ostbelgischen Sportrates. „Man muss natürlich schauen, welche Ziele man erreichen möchte. Als Sportratspräsident vertrete ich den Sport als Ganzes.“

„Und gerade in unserer aktuellen Entwicklung hin zu einer neuen, zentralen Struktur für den Sport macht es in meinen Augen natürlich auch Sinn, im nächsten Schritt, wenn wir über Infrastruktur sprechen, dieses Prinzip in gewissen Bereichen übernehmen – wenn es denn möglich wäre, eine zentrale Infrastruktur für gewisse Bereiche zu schaffen.“

Als Beispiel nennt Fickers den Leistungssport. Auch Thomas Pötgen, der Präsident des Sportbunds Eupen, kann sich eine gemeinsame Infrastruktur für den Spitzensport vorstellen – zusätzlich zum Angebot für die Eupener Vereine.

cr/km

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