Zehn Jahre Weihnachtsmarkt auf Schloss Merode

Der "Romantische Weihnachtsmarkt" auf Schloss Merode in Langerwehe findet dieses Jahr bereits zum zehnten Mal statt. Auf dem malerischen Gelände erwartet die Besucher ein Dorf von liebevoll weihnachtlich geschmückten Holzhäuschen.

Prinz Albert-Henri von Merode bei BRF1

Prinz Albert-Henri von Merode bei BRF1 (Bild: Renate Ducomble/BRF)

Das Schloss Merode wurde während des Zweiten Weltkrieges, im November 1944, bombardiert. Die Wiederaufbaumaßnahmen dauerten bis in die 90er Jahre. Im Jahr 2000 ereilte das Schloss ein weiteres Schicksal, ein Großbrand beschädigte das Gebäude sehr schwer. Die Gründung des Fördervereins und kleine Aktivitäten zur Unterstützung der Restaurierungsarbeiten riefen zunehmendes Interesse der Öffentlichkeit hervor.

2009 entschied dann die Familie, das privat unterhaltene Gelände zusätzlich zu den bereits stattfindenden alljährlichen Maifesten, die von der ortsansässigen Meroder Maigesellschaft ausgerichtet werden, für Veranstaltungen zu öffnen. Die aus Bayern stammende Prinzessin Marie-Christine sehnte sich nach einem traditionellem Christkindlmarkt fernab von geschäftigem Vorweihnachtsrummel – die Idee für die Finanzierung der weiteren Restaurierungsarbeiten.

Im ersten Jahr präsentierten sich rund 30 handverlesene Aussteller an den vier Adventswochenenden. Mittlerweile wird der Wassergraben nahtlos von etwa 80 schönen Holzhütten umrandet und auch das Rahmenprogramm ist stetig gewachsen.

2011 wurde der „Romantische Weihnachtsmarkt“ als schönster Weihnachtsmarkt NRWs ausgezeichnet, 2012 folgte das Prädikat „schönster Burgweihnachtsmarkt Deutschlands“.

Aufgrund des Zuspruches wurden die Markttage erweitert, der Weihnachtsmarkt von Merode ist nun von Mittwoch bis Sonntag offen.

mitt/km

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