Lontzen: Letzter Gemeinderat für Lecerf

Am Montagabend hat Alfred Lecerf zum letzten Mal die Sitzung des Lontzener Gemeinderates geleitet. Nach 24 Jahren verabschiedet sich der Bürgermeister der Gemeinde. Er betonte in seiner Abschlussrede, dass in der Kommunalpolitik Menschlichkeit und Optimismus an den Tag gelegt werden muss. Außerdem wünschte er dem neuen Gemeinderat alles Gute für die Zukunft.

Alfred Lecerf, Bürgermeister von Lontzen (Bild: Gemeindeverwaltung)

Alfred Lecerf, Bürgermeister von Lontzen (Archivbild: Gemeindeverwaltung)

Viel Lob für den scheidenden Bürgermeister, aber auch für Finanzschöffe Klaus Cormann, der der Kommunalpolitik nach 30 Jahren ebenfalls den Rücken kehrt – die letzte Gemeinderatssitzung verlief ungewohnt diskussionsfrei, eher bedankte man sich für die geleistete Arbeit.

Die Tagesordnung wurde dennoch nicht außer Acht gelassen. Einer der wichtigsten Punkte: die Genehmigung des Haushaltsplans 2019. Der Haushalt, so Klaus Cormann, reihe sich nahtlos an den letzten an. Cormann präsentierte Einnahmen und Ausgaben im ordentlichen Haushalt von jeweils mehr als sechs Millionen Euro mit einem Überschuss von rund 26.000 Euro.

Außerdem musste der Rat am Abend Stellung zur Tagesordnung der Generalversammlung der Interkommunalen Publifin beziehen. Der gesamte Rat war sich einig, nur negativ Stellung zu beziehen. Publifin wird Ende der Woche in Enodia umbenannt. Es brauche mehr, als nur eine Namensänderung, waren sich Roger Franssen und Marc Crützen einig.

Lena Orban

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