St. Vither Feuerwehr in neuen Räumen

Neue Räume und bessere Arbeitsbedingungen gibt es jetzt bei der Feuerwehr in St. Vith. Nach fünf Monaten Umbauarbeiten wurde die Feuerwehrhalle am Wochenende eingeweiht.

Es ist mehr als nur ein Neuanstrich, den die Feuerwehrhalle in St. Vith bekommen hat. Zwar ist das Gebäude auch frisch bemalt, aber vor allem die Arbeit der Feuerwehr sollte erleichtert werden.

Ab sofort werden die nötigen Infos direkt am Eingang ausgedruckt. Von da aus geht es direkt in die Umkleide. Vor den Umbauarbeiten mussten Einsatzdetails noch im Obergeschoss eingeholt werden. Eine Umkleide gab es erst gar nicht, die ist erst im Zuge der Umbauarbeiten entstanden. „Die Kollegen müssen sich jetzt nicht mehr in der Halle selbst an vorbei fahrenden Fahrzeugen umkleiden, das erhöht die Sicherheit“, erklärt Zonenkommandant Holger Pip. „Der zweite Vorteil ist der kleine belüfteter Raum, so dass die Einsatzkleidung besser austrocknen kann.“

Doch das Umkleiden in der mittlerweile renovierten Fahrzeughalle war nicht der eigentliche Auslöser für den Umbau. „Die Gebäude sind an die Zone vermietet worden. Im Rahmen des Mietvertrags ist die elektrischen Anlage abgenommen worden, die einige Mängel aufwies. Es ist dann erst entschieden worden,die elektrischen Anlagen zu erneuern. Im Rahmen dieser Arbeiten ist dann auch festgehalten worden, dass das Dach undicht war. Weil der Boden teilweise beschädigt war, weil hier noch Trennwände waren die so keinen Sinn mehr hatten, ist dann gesagt worden, wenn wir schon dabei sind, machen wir ein größeres Paket daraus“, so Holger Pip.

Ursprünglich vorgesehen für dieses Paket hat der Stadtrat um Bürgermeister Christian Krings rund 480.000 Euro. Im Endeffekt kamen noch knapp 60.000 Euro hinzu. „Bei Renovierung von Altbauten treten leider die ein oder andere Überraschung hervor. Dass man nicht gewusst hat, wie es hinter der ein oder anderen Schicht aussieht oder dass Sachen nicht so laufen, wie ursprünglich geplant“, gibt Pip zu.

Um das Budget nicht noch mehr zu sprengen, wurde zum Beispiel auf ein neues Garagentor verzichtet. Die Feuertaufe für die neuen Räume gab es am Samstag. Eine Ölspur musste von der Straße beseitigt werden.

Die Einsatzkräfte sind mit ihren neuen Arbeitsbedingungen zufrieden. Hier und da kommen noch kleine Änderungen hinzu: „Letzte Teile der elektrischen Anlagen, die noch nicht ganz fertig gestellt sind. Vor allem der Bereich Obergeschoss, also die ehemalige Wohnung des Hausmeisters, wo auch die elektrische Anlage erneuert wird und Beleuchtung muss her. Auch die ein oder andere Türe muss noch eingebaut werden“, sagt Holger Pip.

Auch die Software in den Fahrzeugen soll im kommenden Jahr erneuert werden.

Raffaela Schaus

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