Lontzen: Keine Steuererhöhung im kommenden Jahr

Kurz vor Jahresende hat der Lontzener Gemeinderat die Steuern und Gebühren für das kommende Jahr festgelegt. Die gute Nachricht für die Lontzener Bürger: Fast alles bleibt wie es ist.

Sowohl die Zuschlaghundertstel von 2600 als auch die Gemeindesteuer von 6,8 Prozent bleiben unverändert. Genauso wie alle anderen Steuern und Gebühren. Lediglich der variable Teil der Müllsteuer wird leicht erhöht: von 30 Cent auf 32 Cent pro Kilogramm Haushaltsmüll. Grund ist, dass die Entsorgungskosten von rund 300.000 Euro im vergangenen Jahr nicht ganz gedeckt wurden.

Kein Defizit gibt es hingegen beim laufenden ordentlichen Haushalt. Der musste am Montagabend zwar aufgrund einiger Zusatzausgaben angepasst werden, schließt aber voraussichtlich mit einem Plus von 480.000 Euro ab.

Der fraktionslose Marc Crutzen kritisierte die Motorensteuer von 10 Euro pro Kilowatt. Da diese nur für Maschinen die vor 2006 angeschafft wurden gilt, würden kleine Selbstständige bestraft, während Großunternehmen wie Procoplast keine Motorensteuer zahlen müssten, so Crutzen.

Volker Krings

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