Energiesparen: Letzter Ureba-Zuschuss für Amel

Vier Tage nach den Wahlen ist der Gemeinderat von Amel zu seiner vorletzten Sitzung zusammengekommen. Er beschloss unter anderem weitere Energiesparmaßnahmen am früheren Molkereikomplex.

Gemeindehaus von Amel

Bild: Julien Claessen/BRF

Die Fenster sollen erneuert und das Dach soll isoliert werden in dem Teil, der unter anderem von der Kreativa, vom Jugendtreff und von den Junggesellen genutzt wird.

Amels noch amtierender Bürgermeister Klaus Schumacher stellte fast mit Bedauern fest, dass es sich um den letzten Zuschuss des Ureba-Programms der Wallonischen Region handele. Über die Jahre sei 1 Million Euro zusammengekommen, diesmal sind es rund 120.000 Euro.

Finanziert wird der Zuschuss über eine sogenannte CRAC-Anleihe des Centre Régional d’aides aux communes. So verbucht die Gemeinde eine Schuld der Wallonischen Region in ihrem Haushalt.

Günstiges Gutachten für Peter Müller PGmbH

Der Gemeinderat gab ein günstiges Gutachten zum Antrag des holzverarbeitenden Betriebes Peter Müller PGmbH in Möderscheid. Das Betriebsgelände soll von einer Agrarzone in ein industrielles Gewerbegebiet umgewandelt werden. Dazu muss der Sektorenplan abgeändert werden. Die Prozedur dürfte rund zwei Jahre dauern.

Die Gemeinde lässt auch den Weg „Zum Hütel“ in Halenfeld instandsetzen – Kostenpunkt: rund 1 Million Euro.

Stephan Pesch