Gileppe- und Wesertalsperre mit historisch niedrigem Wasserpegel

Bei der Eupener Wesertalsperre ist ein historisch niedriger Wasserstand erreicht. SWDE-Sprecher Benoit Moulin sagte dem BRF, die Eupener Talsperre sei mit elf Millionen Kubikmeter Wasser nicht einmal zur Hälfte gefüllt.

Keine Wasserknappheit in der Region (Bild: Talsperre Eupen)

Wesertalsperre in Eupen (Archivbild: BRF)

Der See kann maximal 25 Millionen Kubikmeter aufnehmen. Es sei aber keine Gefahr für die Trinkwasserversorgung der Menschen gegeben. Die Vorräte reichten noch für ein halbes Jahr.

Ähnlich verhält es sich bei der Gileppe-Talsperre. Sie weist in diesen Tagen den niedrigsten Wasserstand seit dem Jahr 1976 aus. Die geringen Niederschlagsmengen seit Juni haben dazu geführt, dass der alte Rundweg um die Gileppe, der nach der Erhöhung der Talsperre 1971 im See versank, wieder sichtbar und in Teilen begehbar ist. Der alte Weg liegt bei normalem Pegelstand zehn Meter tief im Wasser.

Ein Ingenieur der Gileppe-Talsperre sagte der RTBF, die Situation sei trotz allem nicht katastrophal. Die Trinkwasservorräte reichten noch für 180 Tage. Der Oktober sei immer der Monat mit dem niedrigsten Wasserstand. Einige Regentage würden ausreichen, damit sich das Reservoir wieder deutlich auffülle.

rtbf/rs

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