Will Hans-Dieter Laschet seinen Vornamen ändern?

Der Raerener Gemeinderat hat am Donnerstag die neuen Gebühren für Vornamensänderungen beschlossen. Der Text wird zurzeit in allen Gemeinden verabschiedet. In Raeren sorgte er aber für einige Erheiterung. Auch die Baustelle auf der Hauptstraße und die Sporthalle in Eynatten waren Themen im Gemeinderat.

Hans-Dieter Laschet (Archivbild: Manuel Zimmermann/BRF)

Bisher musste man eine Namensänderung direkt beim Justizministerium beantragen. Seit Dezember gibt es ein neues Gesetz, das diese Regelung vereinfacht. Wer seinen Vornamen ändern will, kann jetzt einen Antrag direkt bei der Gemeindeverwaltung stellen. Die hat dann drei Monate Zeit, den Antrag zu prüfen.

Die Gebühren dazu sind in ganz Belgien gleich. Für eine einfache Änderung werden 149 Euro fällig. Transgenderpersonen bezahlen ein Zehntel dieser Summe, also 14 Euro, und Personen, die einen nachweislich lächerlichen oder anstößigen Namen haben bezahlen 49 Euro. So beschloss es am Donnerstag auch der Raerener Gemeinderat.

Auf die Frage der CSL-Opposition, ob man für den letztgenannten Punkt mal ein Beispiel hören könne, antwortete der Raerener Bürgermeister Hans-Dieter Laschet nur wie aus der Pistole geschossen: „Hadila“.

Baustelle Hauptstraße: Kommunikation soll verbessert werden

Die Kommunikation über die Baustelle auf der Raerener Hauptstraße soll verbessert werden. Das beschloss der Raerener Gemeinderat auf Initiative der CSL-Opposition. Die hatte vorgeschlagen, über Facebook, WhatsApp oder sogar über eine eigene App über die Baustelle zu informieren. Die Kommunikation über die Baustelle solle professionell und bürgernah geschehen, hieß es. Außerdem sollten alle Zielgruppen erreicht werden.

Den Vorschlag einer App wertete die Raerener Mehrheit als zu teuer, auch für eine eigene Facebook-Seite oder eine Whatsapp-Gruppe sah sie Hindernisse. Stattdessen einigte man sich darauf, aktuelle Baustelleninfos auf der Webseite der Gemeinde zu veröffentlichen.

Sporthalle Eynatten wird instand gesetzt

Die Sporthalle Eynatten soll instand gesetzt werden. Das beschloss der Raerener Gemeinderat am Donnerstag ebenfalls auf Initiative der CSL-Opposition. Das Dach der Sporthalle ist alt. Bei starkem Regen könnte es an einigen Stellen kaputt gehen. Das wollte die CSL so schnell es geht beheben.

Die Raerener Mehrheit nahm den Vorschlag auf und will noch weiter gehen. Sie möchte Dach und Wände renovieren und in einem Zug auch besser isolieren. Dazu soll schnellstmöglich ein Projektaufruf erfolgen.

Neue Beleuchtung und Pflasterarbeiten

Der Gemeinderat beschloss ebenfalls die Anschaffung neuer Lichterketten. Nachdem eine Kette während der Kirmes buchstäblich auseinander fiel, sei das nötig, erklärte Bürgermeister Hans-Dieter Laschet. Die LED-Lichterketten sollen auch um Weihnachten zum Einsatz kommen.

Und auch der Bereich vor der Raerener Pfarrkirche wird neu gepflastert. Dazu gewährt der Raerener Gemeinderat der Kirchenfabrik einen Zuschuss von rund 16.000 Euro.

Anne Kelleter

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