Schulsporthalle in Burg-Reuland ist neues Schmuckstück

Die neue Schulsporthalle in Burg-Reuland ist pünktlich fertig. Davon konnte sich der Reuländer Gemeinderat bei einer Ortsbegehung überzeugen. Die Kosten für den Um- und Ausbau belaufen sich auf zwei Millionen Euro.

Bild: Stephan Pesch/BRF

Bild: Stephan Pesch/BRF

450 Quadratmeter Sportfläche im alten Gebäude und nun 750 Quadratmeter im großzügigen Anbau: Zusammengenommen hat sich die Fläche also beinahe verdreifacht. Wo bislang nur eine Schule in Burg-Reuland dem Sportunterricht folgen konnte, sind es jetzt alle Schulen der Gemeinde.

Und auch die Vereine, wie der Turnverein „Spätlese“ oder die SG Rapid Oudler, finden mit neuen Umkleideräumen und Sanitäreinrichtungen beste Bedingungen vor.

Die alte Sporthalle war 1979 eingeweiht worden – fast 40 Jahre später tritt die Sportinfrastruktur in der Gemeinde Burg-Reuland in ein neues Zeitalter.

Mitfahrparkplatz in Grüfflingen

Die Gemeinde Burg-Reuland hält an dem Vorhaben fest, in Grüfflingen einen Mitfahrparkplatz anzulegen. Bürgermeisterin Marion Dhur trat im Gemeinderat Gerüchten entgegen, wonach das Projekt aufgegeben worden sei. Anfang September werde die Provinz Lüttich, die das Anlegen solcher Plätze fördert, ihre Vorstellungen erläutern.

Der Mitfahrparkplatz soll an der Kirche in Grüfflingen entstehen. Dazu müsste die Kirchenfabrik das Gelände in Erbpacht der Gemeinde überlassen.

Für die Fraktion „Klar!“ sprachen Alain Stellmann und Joseph Verheggen von einer „guten Initiative“ und einer „Chance, den Platz aufzuwerten“.

Nachtlandeplatz auch in Ouren?

Die Ortschaft Ouren soll einen Landeplatz erhalten, den der Rettungshubschrauber von Bra-sur-Lienne auch während der Dunkelheit anfliegen kann. Das haben Vertreter des deutschsprachigen Unterstützungskomitees für das Centre Médical Héliporté (CMH) dem Reuländer Gemeinderat vorgeschlagen.

Bislang können die Fußballplätze in Maldingen und Oudler sowie der Landeplatz in Burg-Reuland bei der Schule auch nachts vom Rettungshubschrauber angeflogen werden. Sie gehören zu insgesamt mehr als hundert Landeplätzen, bei denen die Beleuchtung vom Hubschrauber aus ferngeschaltet werden kann.

Von den jährlich rund 1300 Einsätzen des Rettungshubschraubers von Bra erfolgt rund ein Drittel während der Dunkelheit.

Stephan Pesch