Voeren: Roermonder und Albaner für Jahre hinter Gittern

Ein Mann aus Roermond ist am Donnerstag von einem Gericht in Tongeren zu einer zehnjährigen Gefängnisstrafe wegen eines gewalttätigen Überfalls auf seine ehemaligen Schwiegereltern verurteilt worden.

Der ehemalige Berufssoldat hatte eine Bande aus Albanien angeworben, um bei dem älteren Ehepaar eine angebliche Schuld von anderthalb Millionen Euro einzufordern.

Der Fall datiert aus dem Jahre 2015. Damals hatten vier Männer das Ehepaar in ihrer Villa in ’s-Gravenvoeren überfallen. Der Ex-Schwiegersohn hatte den Albanern berichtet, dass in dem Voerener Domizil 600 Millionen Euro Geld und Juwelen deponiert seien. Als sich dies als falsch herausstellte, ließen die Räuber ein teures Gemälde, ein paar tausend Euro und eine Uhr mitgehen.

Die Albanerbande war zuvor bereits in Spa aufgefallen, wo sie die Familie eines Niederländers bedroht hatten. Das Gericht in Tongeren verurteilte die Albaner zu Haftstrafen von drei bis neun Jahren.

belga/rkr

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