Julie und Mélissa: Stele in Grâce-Hollogne neu eingeweiht

23 Jahre nach dem Verschwinden von Julie und Mélissa haben am Sonntag Dutzende Menschen der ermordeten Kinder in Grâce-Hollogne gedacht.

Die Eltern der Opfer weihten erneut eine Stele ein, die aufgrund von Bauarbeiten seit über einem Jahr kaum noch zu erreichen war und aufgefrischt werden musste. Die Geschehnisse dürften nicht in Vergessenheit geraten, sagten die Eltern. Die Entführung der Kinder habe Belgien nachhaltig geprägt.

Die Gedenkstätte befindet sich wenige Meter von der Autobahnbrücke entfernt, wo die Kinder damals zum letzten Mal gesehen wurden.

rtbf/cd