Dorfentwicklung: Erster Infoabend Ende Mai

Wer Projekte und Ideen verwirklichen möchte, steht ja oft vor einer ganz besonderen Herausforderung: Wie packt man das Projekt an oder wie soll man es finanzieren? Das geht nicht nur Privatleuten so. Auch Dorfgemeinschaften in der DG stehen vor dieser Herausforderung, wenn es um Dorfprojekte geht. Am 28. Mai soll jetzt ein erster Infoabend im Dorfhaus Möderscheid statt finden.

Marianka Lesser und Gerd Brüls (Bild: GrenzEcho)

Marianka Lesser und Gerd Brüls (Bild: GrenzEcho)

Die Ländlichen Gilden, die WFG Ostbelgien, die ländliche Stiftung der Wallonie FRW und der Naturpark Hohes Venn-Eifel haben sich letztes Jahr zusammengetan und die Arbeitsgruppe „Dorfentwicklung“ gebildet. „Wir sind auf die Idee gekommen, weil aus verschiedenen Dörfern Bedürfnisse an uns herangetragen wurden. Und da wir irgendwie alle mit diesem Thema beschäftigt sind, wollten wir gemeinsam etwas machen, um auf den Bedarf reagieren zu können“, erklärt Marianka Lesser von der WFG.

Im Wesentlichen gehe es darum, Ansprechpartner Nummer eins für Dorfgruppen zu werden und ihnen Orientierungshilfen zu bieten, sagt Gerd Brüls von den Ländlichen Gilden.

Die Arbeitsgruppe hat bereits erste Infoblätter für Dorfgruppen erstellt. Eine Webseite, auf der alle Infos gebündelt abrufbar sind, soll auch bald folgen. Daneben gibt es auch noch andere Aktionen, beispielsweise eine Dorfmoderatoren-Schulung, bei der die Teilnehmer ausgebildet wurden, die Dorfgruppen bei der Umsetzung von Ideen und Projekten unterstützen.

Am 28. Mai veranstaltet die Arbeitsgruppe ihren ersten Infoabend im Dorfhaus Möderscheid. Dabei geht es vor allem um Finanzierungsmöglichkeiten. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und richtet sich an alle, die sich in ihren Dörfern engagieren, aktiv sind oder es noch werden wollen.

„Es gibt praktische Beispiele zum Thema Finanzierung. Wo bekomme ich das Geld her, um etwas in meinem Dorf zu machen? Wir wollen viele verschiedene Beiträge zeigen, damit man einen Überblick bekommt, was es alles für Möglichkeiten gibt, zum Beispiel in Sachen Mobilität, dauerhafte Fördermöglichkeiten für Kleindenkmäler und Naturschutz. Und auch Ideen aus den Dörfern werden von den Dorfgruppen vorgestellt“, erklärt Marianka Lesser.

Anmelden kann man sich noch bis zum 24. Mai auf der WFG-Webseite.

Dorfgruppen

Bild: WFG

lo/mg

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