Neueröffnung: Aus „Edelweiss“ wird „Le Petit Mont Rigi“

Le Petit Mont Rigi eröffnet nächsten Freitag in Sourbrodt. Besitzer Mohammed Mesbahi ließ das Haus für die Neueröffnung rundum renovieren.

Le Petit Mont Rigi: ein kleines und vor allem neues Mont Rigi. Das war Mohammed Mesbahis Ziel. Nächsten Freitag wird es zum ersten Mal seine Türen öffnen.

„Wir haben versucht, ein kleines Mont Rigi zu schaffen. Ich habe also das Hotel Edelweiss gekauft, an dem früher übrigens die Grenze verlief. Wir haben alles renoviert: Die Fassade, die Innenausstattung, wirklich alles. Um ein Petit Mont Rigi zu schaffen, das an das große erinnert. Und um unter besten Bedingungen arbeiten zu können“, erklärt Mohammed Mesbahi.

Das neue Lokal ist in gewisser Weise eine Hommage an das ehemalige Mont Rigi. 18 Jahre lang hat Mesbahi das Mont Rigi betrieben. Letztes Jahr kündigten die neuen Besitzer ihm den Mietvertrag. Grund waren Renovierungen am Dach. Bisher fanden jedoch keine Arbeiten statt. In drei Jahren soll dort ein neues Restaurant und Hotel öffnen.

Als Mesbahi das alte Mont Rigi verlassen musste, bot sich die Option, das Hotel Edelweiss in Sourbrodt zu kaufen. Ohne zu zögern nahm er das Angebot an. Das baufällige Anwesen zu renovieren war jedoch eine Herausforderung. Etwa 250.000 Euro hat Mesbahi investiert.

Kurz vor der Eröffnung am nächsten Freitag laufen die letzten Vorbereitungen. „Was die Arbeiten im Inneren des Hauses angeht, sind wir bereits fertig. Wegen des harten Winters werden die Außenarbeiten erst verspätet fertig. Bei der Eröffnung am 27. April sollte aber alles erledigt sein. Auch eine Terrasse vor dem Haus. Im Juni kommt eine Terrasse hinter dem Haus hinzu.“

Neben der Vorderterrasse sollen in den nächsten Tagen auch Parkplatz und Schilder hinzukommen. Genau so wie der Spielplatz: Er soll bald vom alten zum neuen Mont Rigi umziehen.

Trotz allem soll das Petit Mont Rigi keine exakte Kopie werden. Es soll sich von den anderen Lokalen in der Umgebung abheben. Daher wird das Petit Mont Rigi die Gastronomie in den Mittelpunkt stellen. Chefköchin ist Genevieve Vaassen. Zuvor habe sie in einem Luxushotel gekocht.

„Bei der Bistronomie legen wir viel Wert auf die Produkte. Wir haben das Glück, dass unsere Region wunderbare Produkte bietet. Diese werden wir beim Kochen in den Vordergrund stellen. Dafür arbeiten wir mit einfachen Zutaten – es wird also kein Kaviar im Petit Mont Rigi geben – jedoch sind alle Produkte hochwertig und regional.“

Die Lage in der Region wird also in den Vordergrund rücken. Das soll man schmecken, aber auch sehen. Denn: Mont Rigi bedeutet für die Besucher vor allem eine schöne Aussicht.

Raffaela Schaus

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