Lions Club: 38 Jahre „Glückssterne“

Die Glücksstern-Aktion des Lions Clubs Eupen ist mehr als eine Weihnachtslotterie: Sie verbindet Akteure miteinander, die sich für Kinder und Jugendliche in prekären Lagen und für Senioren und Behinderte einsetzen. Dabei gibt sie Einblicke in gesellschaftliche Baustellen.

Glücksstern-Aktion des Lions Clubs Eupen (Bild: Frederik Schunck/BRF)

Glücksstern-Aktion des Lions Clubs Eupen (Bild: Frederik Schunck/BRF)

Das gelang auch am Dienstagabend in Raeren, wo sich der Eindruck eines „Runden Tisches der Sozialarbeit“ ergab. Dabei spannte sich der Bogen von der Sprachförderung von Kindern im „Kitz“ bis zur sozialen Integration durch begleitetes Wohnen bei „SIA“ oder „Oikos“, das seine Begleitung in kleinerem Rahmen Ende des Monats im Bellmerin in Eupen wieder aufnimmt.

Das sind drei Beispiele für fast ein Dutzend Akteure, sagt Lions-Sprecher Guido Klein. Seit 38 Jahren machen insgesamt elf Wohltätigkeitsorganisationen bei der Glücksstern-Aktion mit. „Man kann schon beinahe sagen, das ist ein eingeschweißtes Team, und jeder freut sich auf dieses Ereignis“. Dabei bekämen die einzelnen Akteure mit, welche Projekte die anderen Organisationen geplant hätten und welche Unterstützung notwendig sei.

Dabei gebe es zum einen Vereine, die ausschließlich von Ehrenamtlichen betrieben werden, wo, so Klein, „unsere Spende schon ein interessanter Bestandteil des Haushalts ist“.

Andererseits gebe es auch große Organisationen, wie beispielsweise das Marienheim, wo „unsere Spende im Vergleich relativ klein ist“. Trotzdem gebe das auch diesen größeren Häusern die Möglichkeit, Dinge anzuschaffen, „um den Menschen einen zusätzlichen Bonus zu bieten“, so Lions-Sprecher Guido Klein.

Frederik Schunck

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