Herstal: Lifé Pharma pleite – 75 Arbeitsplätze betroffen

In Herstal verlieren 75 Mitarbeiter des Pharma-Großhändlers Lifé Pharma ihren Arbeitsplatz. Das Lütticher Handelsgericht verhängte am Dienstag den Konkurs über den Genossenschaftsbetrieb.

Grünes Kreuz: Das Symbol der Apotheken

Illustrationsbild: Virginie Lefour/Belga

Lifé Pharma versorgt in der Wallonie und Brüssel rund 300 Apotheken mit Medikamenten. Den Hauptsitz hat die Genossenschaft in Liers.

Diverse Übernahmeversuche waren gescheitert, deshalb blieb nur noch der Gang zum Konkursrichter. Trotzdem hoffen die Mitarbeiter auch nach der Pleite weiter darauf, dass sich noch ein Übernahmekandidat findet.

Lifé Pharma wurde 1963 von Apothekern aus der Region Lüttich gegründet. Seit 2011 steckt die Genossenschaft in finanziellen Schwierigkeiten. Sie unterhielt auch in Ostbelgien diverse Niederlassungen.

belga/rkr/km

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