Es geht um ein relativ neues Phänomen, mit dem die Stadt seit einiger Zeit konfrontiert ist: Seit einigen Wochen campieren Flüchtlinge aus Eritrea und dem Sudan auf dem Gemeindegebiet. Zumeist halten sie sich auf einem Autobahnparkplatz auf der E40 auf. Ihre Hoffnung: unbemerkt auf einen Lkw zu steigen, der sie nach Großbritannien bringt.
Am Montag nahm die Polizei auf dem Parkplatz 16 Flüchtlinge fest. Sie erhielten vom Ausländeramt die Aufforderung, das Land innerhalb von sieben Tagen zu verlassen. Bei Nacht wurden die Menschen aus dem Polizeigewahrsam entlassen und tauchten wenig später wieder in Waremme auf.
Waremmes Bürgermeister Jacques Chabot hat jetzt in einem Brief den Innenminister gebeten, sich des Falls anzunehmen und zu helfen, die für alle unhaltbaren Zustände zu beenden.
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