Pläne zur Umgehung der N62 in Espeler vorgestellt

In Espeler sind die Pläne zur Umgehungsstraße N62 zwischen St. Vith und Luxemburger Grenze vorgestellt worden. Sie warfen bei den Bürgern viele Fragen auf, die nur zum Teil beantwortet werden konnten.

Info-Veranstaltung in Espeler zur Umgehung N62 St. Vith - Luxemburg

Info-Veranstaltung in Espeler zur Umgehung N62 St. Vith - Luxemburg

Die fast neun Kilometer lange Trasse führt ab Hohenbusch vorbei an Grüfflingen, Thommen und Espeler, um in den Kreisverkehr „auf Schmiede“ zu münden. Unter anderem ist ein 400 Meter langer Viadukt über das Ulftal vorgesehen.

Die Reaktionen aus dem Publikum waren teils heftig. Sie drehten immer wieder um die Frage, wie es überhaupt zur Wahl dieser Trasse kam. Anfang Oktober 2013 hatte Regionalminister Carlo Di Antonio sich für die Trasse 10 entschieden. Sein Nachfolger Maxime Prévot stellte Mittel in Aussicht, um bis 2019 mit den Arbeiten beginnen zu können.

Noch ist man beim Vorprojekt, erklärten Ingenieure des Studienbüros Greisch und des wallonischen Ministeriums. Geklärt werden sollen etwa Fragen des Sicht- und Lärmschutzes, der Anbindung von Ortschaften und Wirtschaftswegen oder der Enteignung von Ländereien, sagte der Leiter der Straßenbaudirektion Verviers, Philippe Elsen bei der Veranstaltung. Am Verlauf der Trasse werde aber nicht gerüttelt – auch nicht um 50 Meter hier oder zehn Meter dort.

Eine weitere Informationsversammlung gibt es am Donnerstagabend in Grüfflingen.

Stephan Pesch - Bilder: BRF