Jadin sieht rot – auch wegen PTB

Die PFF-Präsidentin Kattrin Jadin sieht rot - nicht nur wegen der jüngsten Aussagen von Fred Evers, der ihren Parteikollegen Karl-Heinz Klinkenberg scharf angegriffen hatte, sondern auch was die Wahlabsichten in der Wallonischen Region betrifft.

Kattrin Jadin

Kattrin Jadin (Archivbild: Laurie Dieffembacq/Belga)

Laut einer neuen Umfrage wird die belgische Arbeiterpartei PTB zweitstärkste Kraft in der Wallonie. „Die letzten Skandale um die Interkommunalen, um Publifin – vornehmlich in der Provinz Lüttich, aber auch anderswo in der Wallonie und selbst in Flandern – haben dazu geführt, dass sich das Wahlverhalten mehr auf Extreme fokussiert: im Norden unseres Landes eher rechts und im Süden unseres Landes extrem links. Das weckt natürlich schon einiges an Überlegungen, was die Soziologie der Wallonie betrifft“, meint Jadin.

Die MR steht derweil in der Wählergunst quasi unverändert da. „Für mich ist das auch ein ermutigendes Zeichen, dass wir mit liberalen Ideen immer noch Extremismus bekämpfen können, immer noch proaktiv sein und fortschrittliche Politik durchführen können“, so Jadin.

Im BRF-Interview spricht Jadin über die Wahlabsichten in der Wallonie, den Publifin-Skandal und darüber, was konkret hinter der Aussage ihres Parteikollegen und Premierministers Charles Michel steckt, der in der letzten Woche betont hatte, es gebe zu viele Minister in Belgien.

mz/mg - Archivbild: Laurie Dieffembacq/BELGA

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