Waldfriedhof wieder Thema im Reuländer Gemeinderat

Der geplante Waldfriedhof ist am Freitagabend erneut Thema im Reuländer Gemeinderat gewesen. Die Mehrheit genehmigte, den Standorte in der Grüfflinger Hardt vermessen zu lassen. Das ist nötig, um den erforderlichen Städtebauantrag einreichen zu können. Die Opposition enthielt sich.

Illustrationsbild: David Ebener/EPA

Für Josef Verheggen von der Oppositionsfraktion Klar, soll die Gemeinde sich erst einmal um bestehenden Friedhöfe kümmern. Mit dem Anstieg der Urnenbestattungen sollen sie neu gestaltet werden. Und auch bei der Verteilung der Grabkonzessionen bestehe Handlungsbedarf. Eine Verlängerung von dreißig Jahren sei vor allem bei älteren Angehörigen nicht sinnvoll. Hier kann sich Verheggen eine Verlängerung um nur fünfzehn Jahre vorstellen.

In Punkto Waldfriedhof stellt er sich die Frage, ob man tatsächlich die Bevölkerung um ihre Meinung gefragt habe. Auch solle die Gemeinde prüfen, ob nicht eine gemeinsame Trägerschaft von allen Eifelgemeinden sinnvoll sei.

Der zuständige Schöffen André Kleis entgegnete, die Kosten für den Waldfriedhof sind überschaubar. Wenn man nicht mal mehr das schaffen würde, dann müsse man sich schon Fragen stellen.

Bürgermeisterin Marion Dhur verwies darauf, dass man derzeit ein Grabkataster erstellt. Anschließend können man der Neuorganisation der Friedhöfe widmen.

Volker Krings - Illustrationsbild: David Ebener/EPA