Dechant Helmut Schmitz erhält Goldene Feder 2017

Eupens Dechant Helmut Schmitz erhält im nächsten Jahr die "Goldene Feder". Der Dechant ist der zweite Geistliche, den die Vereinigung der ehemaligen Karnevalsprinzen auszeichnet.

Der Eupener Dechant Helmut Schmitz

Die Auszeichnung der Ex-Prinzen der Stadt Eupen soll dem engagierten Seelsorger am 25. März bei der traditionellen Festsitzung „Rot-Gelb“ überreicht werden. Der Pfarrer der Eupener Unterstadt, Joseph Evertz, hatte die „Goldene Feder“ 1997 erhalten.

Bevor Helmut Schmitz sich für den Priesterberuf entschied, war er fünf Jahre lang Religionslehrer an den Athenäen von Bütgenbach und Eupen. Am 25. Januar 1986 wurde Helmut Schmitz von Bischof Wilhelm Maria Van Zuylen zum Diakon und am 21. Juni 1986 durch Bischof Albert Houssiau in Lüttich zum Priester geweiht.

Heute steht er dem Dekanat Eupen als Dechant vor. Helmut Schmitz übernahm im Jahre 2001 das Amt von Dechant Aloys Jousten, der kurz zuvor zum 91. Oberhirten des Bistums Lüttich geweiht wurde. Helmut Schmitz war bis zu diesem Zeitpunkt Studentenseelorger in Neu-Löwen. In diesem Jahr feierte er sein 30-jähriges Priesterjubiläum.

Das Ordensgremium sieht in seiner Wahl den Menschen und Priester Helmut Schmitz. Er gilt als einfach und bescheiden, wohnt im Kirchgässchen und sucht einen ständigen Kontakt zu seiner Kirchengemeinde. In der Begründung des Gremiums heißt es weiter, Helmut Schmitz sei ein guter Zuhörer. Er wisse um die Krise in der katholischen Kirche. Trotzdem sehe er diese als Herausforderung an, immer ein Ohr für die Bedürfnisse und Sorgen des Einzelnen zu haben.

Der Dechant ist ein großer Anhänger der AS Eupen. Er versucht, bei den Heimspielen im Kehrweg Stadion immer dabei zu sein. Klappt es mal nicht, dann schaut er sich die Spiele im Fernsehen an.

mitt./rkr - Foto: privat

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