„Weg des Gedenkens“ soll besser vermarktet werden

In Bütgenbach hat am Freitag das 34. Freundschaftstreffen mit der Gemeinde Monschau statt gefunden. Bei den jährlichen Treffen tauschen sich Gemeindevertreter über aktuelle Projekte und mögliche Kooperationen in den Bereichen Tourismus, Sport und Kultur aus. Im Mittelpunkt dieses Mal: der "Weg des Gedenkens".

Weg des Gedenkens: Tafel "Viadukt und Domäne Bütgenbach"

Weg des Gedenkens: Tafel "Viadukt und Domäne Bütgenbach"

Die Wanderroute „Weg des Gedenkens“ soll besser vermarktet werden. Darauf haben sich die Gemeinden Monschau und Bütgenbach am Freitag bei einem gemeinsamen Treffen verständigt.

Der „Weg des Gedenkens“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Bütgenbach, Weismes und Büllingen auf belgischer Seite, sowie von Monschau und Hellenthal auf deutscher Seite.

Der Weg ist 100 Kilometer lang. Um mehr Wanderer anzulocken, soll er nun in Tagesetappen unterteilt werden. „Der Mehrwert für die Bevölkerung ist besonders groß. Mit dem neuen Angebot wollen wir die Bevölkerung bewusst animieren, einzelne Etappen zu wandern“, sagt Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter.

„Man braucht vier Folgeetappen, um den Weg komplett am Stück zu schaffen. Wir wollen einzelne Streckenabschnitte auswählen und dann auch geführte Touren anbieten.“

Das Freundschaftstreffen zwischen Monschau und Bütgenbach fand bereits zum 34. Mal statt. „Die damaligen Bürgermeister Herbert Isaac und Herbert Heck haben dieses grenzüberschreitende Treffen ins Leben gerufen. Nicht nur, um sich kennenzulernen, sondern auch, um grenzüberschreitende Projekte anzugehen“, sagt Bütgenbachs Bürgermeister Emil Dannemark zu den Anfängen.

ake/km - Bild: Gemeinde Bütgenbach