Bütgenbacher Gemeinderat gibt Segen zu Kirchplatzprojekt Weywertz

Der Bütgenbacher Gemeinderat hat auf seiner Sitzung am Donnerstagabend das endgültige Projekt zur Neugestaltung des Kirchplatzes in Weywertz verabschiedet. Damit kommen mehrere Jahrzehnte Planung zu ihrem Ende. Alle Gemeinderatsmitglieder konnte das Projekt allerdings nicht überzeugen. Wegen der hohen Kosten stimmten zwei dagegen und es gab eine Stimmenthaltung.

Gemeindehaus von Bütgenbach

Rund 1,8 Millionen Euro kostet das definitive Projekt zur Umgestaltung des Weywertzer Kirchplatzes. Der Platz soll aufgewertet und ein Begegnungsort für die Bürger des Ortes werden. Dabei war es den Gemeindevätern wichtig, ein hochwertiges und einheitliches Bild zu gestalten, mehr Fläche für die schwachen Verkehrsteilnehmer zu schaffen und die denkmalgeschützte Linde zur Geltung zu bringen.

Von der Opposition hagelte es allerdings Kritik. 1,8 Millionen Euro seien zu teuer, hieß es, zumal Bauprojekte am Ende immer mehr kosten würden, als im ersten Projekt vorgesehen. Die Oppostion hätte gerne Kosten gespart, indem der Teil vor der Kirche, den die Gemeinde vor einigen Jahren in Eigenregie erneuert hat, erhalten geblieben wäre – so wie es auch von einigen Bürgern gewünscht worden war. Laut dem zuständigen Schöffen Charles Servaty war das aber nicht möglich. Im Sinne der optischen Einheit des Platzes habe man sich auch hier für neue Arbeiten entschieden, erklärte er.

Bevor die Arbeiten in Weywertz beginnen können, muss jetzt noch die Wallonische Region das Projekt absegnen. Erst dann kann die Gemeinde die Arbeiten zum Projekt öffentlich ausschreiben.

Trinkwasserleitungen Wirtzfelder Straße werden ausgetauscht

Im Rahmen der Arbeiten zum Anschluss des Leitungsnetzes in Elsenborn und Berg an die Trinkwasseraufbereitungsanlage hat der Gemeinderat von Bütgenbach Mehrkosten in Höhe von 100.000 Euro genehmigt. Damit sollen zusätzliche Arbeiten in der Wirtzfelder Straße durchgeführt werden. Weil die Leitungen dort veraltet und in schlechtem Zustand sind, mussen dort mehrere Leitungen, Anschlüsse und Hydranten erneuert werden.

Anne Kelleter