Sensibilisierung: Amptraide-Radtour von Eupen nach Monschau

Amputiert, doch aktiv im Leben! Das ist die Botschaft der Selbsthilfegruppe "Amptraide". Der Ostbelgier Pascal Fickers und andere Mitglieder aus dem Landesinnern sind am Samstag nach Lammersdorf in die deutsche Eifel geradelt.

Die einen radelten mit Beinprothese, andere ohne. Denn nur eine moderne und hochwertige Prothese nütze beim Pedalieren, ansonsten stelle sie nur Gewicht dar, erklärten die „Amptraide“-Mitglieder.

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Beeindruckend, mit welcher Kraft und Sicherheit sie die Räder steuern und mit welchem Lebensmut und Selbstsicherheit sie ihre Erwartungen und Forderungen in die Gesellschaft tragen: finanzielle Unterstützung auch für hochwertige Prothesen, und mehr Mitsprache in der Gesundheitspolitik. Denn wenn sie trotz Amputation ihr Leben so aktiv wie möglich gestalten, profitiere auch die Gesellschaft, sagt die Vereinigung für Amputierte und Agenesiker.

Nach anstrengender Fahrt durch die deutsche Eifel ging es bei der Rückfahrt nach Eupen dann meist bergab. Für Ronny Schöniger aus Rheinland-Pfalz geht es von dort weiter. Mit einer Promotionradtour über 1000 Kilometer will der 49-jährige Unterschenkelamputierte auf die Probleme von Menschen mit schweren Muskelerkrankungen hinweisen und anderen Betroffenen Mut machen.

fs/km