Mehrsprachigkeit in Kindergarten und Schule – die Zukunftschance für unsere Kinder?

Ostbelgien ist Europameister im Erlernen der ersten Fremdsprache, schon Kindergartenkinder lernen Französisch. Die DG möchte den mehrsprachigen Unterricht noch stärker fördern. Bei einem Informationsabend am Mittwoch stellt Schulinspektorin Corina Senster das aktuelle Konzept und die geplanten Erweiterungen vor.

Erster Schultag in Deidenberg

Für Ostbelgier ist es selbstverständlich, jenseits der Sprach- und Landesgrenzen zu studieren, zu arbeiten und mehrere Sprachen zu sprechen. Mehrsprachigkeit ist fester Bestandteil der Schulbildung. Dadurch haben die Schüler beste Chancen und können sich überall – ob in Lüttich, Aachen oder Maastricht – einen Studien-, Ausbildungs- oder Arbeitsplatz suchen. Mehrsprachige Auszubildende und Arbeitskräfte sind ein Plus für Unternehmen und Betriebe in einer Grenzregion.

In Eupen findet am Mittwoch ein Symposium der Großregion zum Thema „Mehrsprachigkeit“ statt. Vertreter aus Luxemburg, dem Departement Meuse et Moselle, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und aus der DG diskutieren das Thema.

Der Abend steht im Zeichen von Information, Dialog und Meinungsaustausch. In der Mediothek des Königlichen Athenäums in St. Vith stellt das Unterrichtsministerium das aktuelle Konzept zur Mehrsprachigkeit und die geplanten Erweiterungen vor. Teilnehmer können mit Fachleuten aus Schule und Wissenschaft sowie einer ostbelgischen Studentin an der Universität Brüssel-Woluwe diskutieren.

Die Veranstaltung „Mehrsprachigkeit in Kindergarten und Schule – die Zukunftschance für unsere Kinder?“ beginnt um 19 Uhr in der Mediothek des Königlichen Athenäums, Luxemburger Straße 4 in St. Vith.

mitt/fs/km - Illustrationsbild: Stephan Pesch/BRF

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