Burg Reuland bürgt nicht für Saalneubau in Oudler

Die Gemeinde Burg Reuland wird nicht für den Bau eines neuen Dorfsaals in Oudler bürgen. Außerdem beschloss der Gemeinderat ein Vorprojekt für Bestattungen im Wald. Im Hinblick auf die Sanierung der Grundschule in Burg Reuland gilt zum neuen Schuljahr eine strengere Verkehrsregelung.

Die Gemeinde Burg Reuland wird nicht für den Bau eines neuen Dorfsaals in Oudler bürgen. Die Träger-VoG will den Eigenanteil von 300.000 Euro über ein Hypothekendarlehen decken. Im Gemeinderat hatte Joseph Verheggen vorgeschlagen, dass die Gemeinde mit ihrer Unterschrift bürge.

Die Mehrheit verwies auf Gespräche mit den Antragstellern, in denen alles dargelegt worden sei. Daraufhin verließ Ratsmitglied Axel Rosengarten aus Oudler die öffentliche Sitzung.

Vorprojekt für Bestattung im Wald

Vorher hatte sich der Rat ausführlich mit Fragen der Bestattung auseinandergesetzt. In der Gemeinde Burg Reuland soll es die Möglichkeit geben, die Asche von Toten auf einer festgelegten Waldfläche außerhalb der Friedhöfe beisetzen zu lassen. Die Forstverwaltung hatte prinzipiell keine Einwände.

Als Grundlage für weitere Schritte soll nun ein Vorprojekt erstellt werden. Die Fraktion „Klar!“ hätte das Vorhaben lieber für ein Jahr ausgesetzt und vorher die Belegung der bestehenden Friedhöfe ausgelotet. So würden traditionelle Grabstätten aufgegeben, andere Bestattungsformen kämen hinzu.

Die Mehrheit unterstrich, dass weiterhin freigestellt bleibe, wie und wo man bestattet werden wolle. Ein sogenannter „Friedwald“, wie er auf der „Grüfflinger Hardt“ entstehen könnte, sei nur ein zusätzliches Angebot.

Neue Verkehrsregelung an Schule in Burg Reuland

Im Hinblick auf die Sanierung der Grundschule in Burg Reuland gilt zum neuen Schuljahr eine strengere Verkehrsregelung. Eltern, die ihre Kinder bringen oder abholen, dürfen die Schule nur noch von einer Seite ansteuern. Damit soll die Verkehrssituation an der Schule in Burg Reuland entschärft werden.

Um den Eltern entgegenzukommen, seien weitere Bushaltepunkte eingerichtet worden, sagte Schulschöffin Marion Dhur im Gemeinderat. Sie appellierte auch an die Kooperation der Eltern.

Stephan Pesch