Eisenbahnverein CF3F weiterhin entschlossen

Beim Wochenende der Offenen Tür am alten Bahnhof von Homburg hat der Präsident des Eisenbahnvereins CF3F, Jean-Marie Cormann, noch einmal betont, dass man weiter an das Museums-Projekt glaubt. Für das Problem des alten Kesselwagens in Raeren ist eine Lösung in Sicht.

Bahnhof Homburg (Bild: Michaela Brück/BRF)

Am alten Bahnhof von Homburg stehen rund 50 alte Zugwaggons, die der Eisenbahnverein CF3F für ein künftiges Museum restaurieren will. Darüber gibt es allerdings Streit mit der Gemeinde Bleyberg, die dort einen Ravelweg anlegen will, sowie Pächtern eines Gastronomiebetriebs vor Ort.

Vereinspräsident Jean-Marie Cormann wirft Kritikern vor, das Projekt sabotieren zu wollen. „Man hat probiert, Umweltskandale zu produzieren, indem man an diversen Stellen Öl ausgeschüttet hat. Man hat Scheiben kaputt gemacht, vorige Woche ist wieder ein Wagen angesteckt worden. Die Justiz, das dauert – aber wir sind geduldig. Ich denke, nächstes Jahr oder spätestens im Jahr danach ist es so weit.“

„Wir werden alles machen, um eine Lösung zu finden: mit beidem, Ravel und Eisenbahn. Denn diese Lösung gibt es. Damit das klar ist: Wir sind auf keinen Fall Gegner vom Ravel. Im Gegenteil“, unterstreicht Cormann.

Lösung für Kesselwagen in Raeren?

Für das Problem des alten Kesselwagens, der auf dem Bahnhofsgelände in Raeren steht, soll es bald eine Lösung geben, erklärte Jean-Marie Corman am Rande des Eisenbahnfestes. Der alte Waggon ist ebenfalls im Besitz seines Vereins.

In Raeren waren Sorgen geäußert worden, der noch mit 20.000 Liter Schweröl gefüllte Waggon könne eine Gefahr für die Umwelt darstellen. Das Schweröl werde demnächst herausgepumpt und einem Industrie-Betrieb in Eupen übergeben. Dann werde der Kesselwagen gereinigt. Er soll als Dampflok-Wassertank dienen.

mb/km