Belgisches Rettungsteam kehrt enttäuscht aus Nepal zurück

Nach Rücksprache mit dem Außenministerium hat das B-Fast-Team entschieden, zurückzukehren. Es gebe keine Möglichkeit in die entlegenen Bergdörfer zu gelangen und die Behörden hätten die Hilfe der Belgier mehrfach nicht annehmen wollen.

Das B-Fast-Team wird nach Belgien zurückkehren

Das belgische Rettungsteam B-Fast kehrt zurück nach Belgien. Das beschlossen die Helfer vor Ort nach Rücksprache mit dem Außenministerium. Grund ist, dass das Team bislang nicht zum Einsatz kommen konnte, weil es keine Möglichkeit gibt, in die entlegenen Bergdörfer zu gelangen.

Auch hätten die nepalesischen Behörden vor Ort mehrfach die Hilfe der Belgier nicht annehmen wollen, berichtet Major Du Bois D’Aische. Weitere Teammitglieder bestätigten dies und zeigten sich enttäuscht. Ein einziger Hubschrauber vor Ort wurde einem amerikanischen Rettungsteam zugesprochen.

Das belgische B-Fast-Team ist auf Such- und Rettungsaktionen ausgelegt. Ihr Einsatz wäre zur Zeit in den entlegenen Bergregionen dringend nötig. Dort werden weiterhin viele Verschüttete vermutet. Das Team konnte durch die Überlastung des Flughafens von Kathmandu erst am Dienstag das Katastrophengebiet erreichen. Zu spät um erste Hilfe in Kathmandu zu leisten. Nach einer Weiterreise in die Region von Gorkha saßen die Retter fest.

vrt/belga/dop - Bild: Benoit Doppagne (belga)

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