Glaubensgemeinschaften setzen Zeichen gegen Terror und Angst

Unter dem Motto "Together in Peace" haben am Sonntag rund 3500 Menschen in Brüssel an einem Friedensmarsch teilgenommen. Vertreter der verschiedenen Glaubensrichtungen riefen zum friedlichen Miteinander auf.

Rund 3500 Menschen nahmen an der Demo in Brüssel teil

Rund 3500 Menschen nahmen an der Demo in Brüssel teil

In Brüssel haben am Nachmittag etwa 3500 Menschen an einem Marsch durch die Stadt teilgenommen, der unter dem Motto stand „Together in Peace“ – „Gemeinsam in Frieden“. Dabei zogen die Teilnehmer an Kirchen verschiedener christlicher Konfessionen, einer Moschee, einer Synagoge und am Haus der Laizität vorbei.

Hochrangige Vertreter der verschiedenen Glaubensrichtungen und Weltanschauungen riefen zum friedlichen Miteinander auf, das nicht von Angst und Polarisierung geprägt sein dürfe. Das Recht auf Meinungsfreiheit sowie der Respekt gegenüber jedem Andersdenkenden seien grundlegende gesellschaftliche Werte, betonten die verschiedenen Redner.

Anlass für die Initiative waren die blutigen Terroranschläge in Paris und die Zerschlagung einer Terrorzelle in Verviers.

belga/mh - Bild: Nicolas Maeterlinck (belga)

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Ein Kommentar
  1. Anja Wotschke

    Finde ich ja eine tolle Aktion in der heutigen Zeit des verbreitenden Hasser der IS – Bokom ??? und Al Kaida……..nur hilft es was gegen deren sinnloses Morden ? gegen verschleppung – vergewaltigungen – zwangsverheiratungen und und und von anders denkenden – anders glaubenden ? wobei ich immer noch nicht den Unterschied sehe zwischen Gott – Allah – Buddah – Mohammed war so weit ich noch weiß ein Prediger……nun denn dann passt auch das Thema dass unterdessen in manchen belgischen Regionen der Religions- und Moralunterricht nicht mehr als Pflichtfach gilt – es einem freigestellt ist diesen zu besuchen…..wobei diese zwei ja Jahrzehntelang PFLICHT für jeden waren………..ist dies im Sinn unserer katholischen und evangelischen Glaubengemeinschaften ? ist dies ein Ziel welches man erreichen wollte und vllt auch hat ?

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