Sparmaßnahmen: Infrabel streicht 550 Stellen

Infrabel muss in diesem Jahr 170 Millionen Euro sparen. 4,5 Prozent des Personals des Schienennetzbetreibers werden gestrichen. Laut Infrabel wird es keine schweren Einbußen für die Bahnreisenden geben.

Eisenbahnschienen

Traurige Bilanz bei Infrabel

Der Schienennetzbetreiber Infrabel will in diesem Jahr rund 550 Stellen streichen. Das sind etwa 4,5 Prozent des Personals. Das melden mehrere Zeitungen am Dienstag unter Berufung auf die Gewerkschaft CSC Transcom.

Grund für den Abbau seien die Sparmaßnahmen, die die Föderalregierung dem Schienennetzbetreiber auferlegt hat. Infrabel muss in diesem Jahr 170 Millionen Euro sparen. Um den Stellenabbau durchzuführen, sollen Mitarbeiter, die in Pension gehen, nicht ersetzt werden.

Die CSC befürchtet Qualitätseinbußen. Infrabel selbst erklärt, es würden keine gravierenden Nachteile für die Bahnreisenden entstehen. In Notfällen werde es Sonderbudgets geben. Es sei nicht zu befürchten, dass Bahnstrecken geschlossen werden müssen.

belga/okr - Archivbild: Nicolas Maeterlinck (belga)

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