Neuer Fall von Kindesmissbrauch im Bistum Brügge

In Westflandern soll sich ein Geistlicher regelmäßig an einem 15-jährigen Jungen vergangen haben. Schon 2002 sollen sich die Übergriffe zugetragen haben, das Opfer erstatte jedoch erst letztes Jahr Anzeige gegen den Priester.

In der belgischen katholische Kirche gibt es einen neuen Fall von Kindesmissbrauch. Wie der flämische Rundfunk meldet, wird ein 50-jähriger Priester aus Hooglede in Westflandern der Vergewaltigung mit Gewaltanwendung verdächtigt. Er soll einen 15-jährigen Jungen über einen langen Zeitraum missbraucht haben.

Die Taten ereigneten sich demnach im Jahr 2002. Erst im vergangenen Jahr erstattete das Opfer beim Bistum Brügge Anzeige gegen den Geistlichen. Das Bistum leitete diese weiter an die Staatsanwaltschaft.

Inzwischen hat der Priester ein Geständnis abgelegt. Das Bistum untersagte ihm jeglichen Kontakt zu Minderjährigen, sein Amt allerdings durfte er zunächst weiter ausüben. Erst Anfang November entschied Bischof Jozef De Kesel, den Geistlichen vorläufig zu suspendieren, bis die gerichtliche Untersuchung abgeschlossen ist.

vrt/jp

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