Rutten: Neuer Premier kann durchaus eine Frau sein

Der nächste Premierminister kommt aus der liberalen Familie. Oder die nächste Premierministerin. Kandidatinnen der Open VLD sind Maggie De Block und Gwendolyn Rutten. Die MR hat noch niemanden vorgeschlagen.

Die Taktik der OpenVLD scheint aufzugehen: Präsidentin Gwendolyn Rutten vor einem Treffen in Brüssel

Die Taktik der OpenVLD scheint aufzugehen: Präsidentin Gwendolyn Rutten vor einem Treffen in Brüssel

Belgiens künftiger Premier könnte durchaus eine Frau sein. Das sagte die Vorsitzende der flämischen Liberalen, Gwendolyn Rutten, im VRT-Fernsehen.

Bei den Verhandlungen zur Bildung einer neuen Föderalregierung hatten sich die Vorsitzenden der Mitte-Rechts-Parteien am Donnerstag darauf verständigt, dass das Amt des Premierministers der liberalen Familie zugesprochen wird.

Im Gegenzug war zuvor der Posten des EU-Kommissars an die Christdemokratin Marianne Thyssen gegangen. Mit Thyssen entsendet Belgien erstmals eine Frau nach Europa.

Die frankophonen Liberalen MR haben bisher keine Kandidatin für das Amt des Premiers genannt. Bei den flämischen Liberalen OpenVLD hingegen gibt es gleich zwei mögliche Bewerberinnnen: Staatssekretärin Maggie De Block und Gwendolyn Rutten.

vrt/jp - Bild: Thierry Roge/BELGA

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