GDF-Suez und Föderalregierung einigen sich auf Abkommen

Der französische Energiekonzern GDF-Suez und die Föderalregierung haben am Abend ein Abkommen unterzeichnet, das die Rahmenbedingungen für eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke in Belgien regelt.

Das schreibt die Wirtschaftszeitung „L’Echo“ unter Berufung auf Regierungskreise. Eine offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus. Durch den Vertrag verpflichtet sich Suez, bis 2014 jährlich einen Sonderbeitrag in Höhe von 215 bis 245 Millionen Euro zu entrichten. Außerdem muss der Konzern 10.000 neue Jobs schaffen und in erneuerbare Energien investieren. Im Gegenzug sichert Belgien zu, die drei ältesten Kernreaktoren im Land zehn Jahre länger am Netz zu lassen.
Nach Angaben von „L’Echo“ fehlt in dem Vertrag die Forderung einer Sondersteuer für 2009 in Höhe von 500 Millionen Euro, die die Regierung dem Suez-tochterunternehmen Electrabel auferlegt hatte. Stattdessen ist von 500 Millionen die Rede, die für die Forschung an Technologien zur Verwertung von Atommüll ausgegeben werden sollen.

belga/jp